Über uns

Beratung mit Blick auf die beste Lösung

Seit über 15 Jahren berate ich meine Mandanten als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer verlässlich und auf Augenhöhe.

Gemeinsam mit einem Team von 30 Mitarbeitenden an den Standorten Braunschweig und Magdeburg begleite ich Unternehmer, Family Offices, Investoren, Privatpersonen mit großen Vermögen sowie Entscheider in Kommunen und der öffentlichen Hand bei diffizilen steuerlichen, rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Fragen.

Interview

„Gute Arbeit erkennt man daran, dass sie sich nicht erklären muss.“

Jens von Mach

Herr von Mach, Ihre Kanzlei übernimmt neben der klassischen Beratung und Wirtschaftsprüfung oft Fälle, bei denen andere an ihre Grenzen kommen. Was reizt Sie an diesen Spezialaufgaben?

Jens von Mach: „Weil die Routineaufgaben in der Regel gut von anderen abgedeckt werden. Mich interessiert, was passiert, wenn Komplexität nicht mehr mit Standardlösungen zu fassen ist. Zum Beispiel wenn frühere Gestaltungen angreifbar werden, eine Prüfung aus dem Ruder läuft oder eine Nachfolgeregelung feststeckt.

Meine Aufgabe ist es dann zunächst, die Ordnung zurückzubringen. Und zwar ruhig, analytisch, ohne Aktionismus. In solchen Momenten entscheidet sich, ob Beratung wirklich Substanz hat. Wir sind bewusst kein Großkanzlei-Konstrukt. Wer mit uns arbeitet, bekommt die volle Aufmerksamkeit und nicht den nächsten verfügbaren Mitarbeiter. Ich verstehe meine Kanzlei als ruhigen Gegenentwurf zu all dem, was ständig wächst, ohne besser zu werden.“

Ein Gegenentwurf zum üblichen von Tempo geprägtem Beratungsgeschäft?

Jens von Mach: „Ja, vielleicht. Viele Prozesse werden durch Zeitdruck ungenau. Man verliert das Wesentliche aus dem Blick. Für mein Team und mich gilt: erst zuhören, dann denken, dann handeln. Und bei allem immer die Ruhe bewahren. Diese Haltung erwarte ich im Übrigen auch von neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Wenn allerdings Fristen laufen oder Verfahren zu kippen drohen, können wir sehr schnell werden. Dann analysieren wir konzentriert, treffen klare Entscheidungen und setzen sie ohne Umwege um.“

Wie wählen Sie Ihre Mandate aus? 

Jens von Mach: „Die meisten entstehen über Empfehlung. Wenn jemand zu mir kommt, hat er oft bereits einen langen Weg hinter sich. Dann geht es nicht in erster Linie um Verträge, sondern um Vertrauen. Ich nehme nur Fälle an, von denen ich überzeugt bin, dass wir etwas bewirken können.“

Welche Themen begegnen Ihnen am häufigsten?

Jens von Mach: „Unternehmensnachfolge, Strukturberatung, Steuerstrafrecht, steuerrechtliche Probleme von Kommunen und der öffentlichen Hand um nur einige zu nennen. Häufig steckt hinter allem dieselbe Frage: Wie bekommt man die Kontrolle zurück? Mal geht es um gewachsene Familienstrukturen, mal um internationale Beteiligungen, mal um Fehler, die über Jahre niemand bemerkt hat. Am Ende steht beim Mandanten immer der Wunsch nach Klarheit, um danach wieder eigene Entscheidungen treffen zu können.“

Wie gehen Sie mit dem Spannungsfeld zwischen Diskretion und Transparenz um?

Jens von Mach: „Gute Arbeit erkennt man daran, dass sie sich nicht erklären muss. Für meine Mandanten ist jeder Schritt nachvollziehbar. Diskretion heißt nicht Verschwiegenheit gegenüber dem Auftraggeber, sondern Schutz vor allen anderen.“

Sie arbeiten in Magdeburg und Braunschweig, doch Ihre Klientel ist weit verzweigt. Wie gelingt Ihnen diese Balance?

Jens von Mach:

„Geografie spielt heute kaum noch eine Rolle. Haltung und Wissen sind wichtiger als die Adresse. Mandanten arbeiten mit uns, weil sie unsere Art zu denken schätzen, nicht wegen einer Postleitzahl.“

Viele Kanzleien positionieren sich über Schlagworte wie „digital“, „innovativ“, „führend“. Warum findet man das bei Ihnen nicht?

Jens von Mach: „Weil es nichts über die Qualität aussagt. Digitalisierung ist selbstverständlich, Innovation kein Wert an sich. Für mich zählt nur, ob ein Mandant nach der Zusammenarbeit ruhiger schläft als vorher. Alles andere ist Kosmetik.“

Was müssen Bewerber mitbringen, die in Ihrem Team mitarbeiten möchten?

Jens von Mach: „Generell gilt: Wir suchen immer nach guten Leuten, die unsere Werte teilen und Verantwortung übernehmen wollen. Wer zu uns kommt, sollte Freude daran haben, Dinge sauber zu durchdringen und den Anspruch mitbringen, Mandanten wirklich handlungsfähig zu machen. Auch wenn dafür manchmal neue Wege gefunden werden müssen. Alles Weitere kommt von selbst.“

Wie definieren Sie Erfolg?

Jens von Mach: „Wenn alles ruhig läuft, sich Komplexität auflöst und ein Mandant handlungsfähig bleibt oder wieder wird. Wenn ein Verfahren endet, ohne dass jemand das Gesicht verliert. Und wenn aus einem Konflikt nicht Sieger und Verlierer, sondern tragfähige Lösungen hervorgehen.“